Erfahrungsbericht

Innsbruck
Elisabeth FH Gesundheit, Logopädie, BA

Das erste Semester besteht aus rein theoretischen Inhalten (allgemeine medizinische Grundlagen). Die weiteren Semester behinhalten hauptsächlich logopädische, audiologische, phoniatrische, psychologische, pädagogische Inhalte. Außer im dritten Semester, findet in allen Semestern ein Berufspraktikum statt. Insgesamt absolviert man 35 Wochen Praktikum in verschiedenen Bereichen, welche man sich zum Größtenteil (einige Ausnahmen) selbst aussuchen kann. Ich finde das Logopädie-Studium sehr vielseitig. Man erfährt neben den wichtigen logoädischen/audiologischen/phoniatrischen Inhalten viel neues Wissen zu verschiedenen Bereichen, vor allem Medizin. Das erste Semester war für mich persönlich sehr lernintensiv, da viele Prüfungen nacheinander stattfanden. Die weiteren Semester empfand ich als angenehmer. Anzumerken ist, dass es sich um keine Universität, sondern um eine Fachhochschule handelt. Es besteht nicht die Möglichkeit sich Kurse etc. selber einzuteilen (Praktikum JA!!), da ein Stundenplan vorgegeben ist, ähnlich wie in der Schule.

Universität
Im Allgemeinen finde ich die Fh-Gesundheit in Innsbruck einen angenehmen Ort zu studieren. Die Studiengangsleitung ist bemüht mit Rat und Tat uns Studierenden zur Seite zu stehen. Der Stundenplan ist stets gut gefüllt --> meist den gesamten Vormittag und Nachmittag Vorlesungen! Es besteht eine 80%ige Anwesenheitspflicht. Sehr vorteilhaft ist, dass die Klinik nicht weit von der Fh entfernt ist und viele Praktikumsstellen dort angeboten werden. Es handelt sich um ein älteres Gebäude und viele Vorlesungsräume sind gelegentlich eher klein.

Studienanfang
Die Aufnahmeprüfung besteht aus drei Bereichen: - schriftliche Prüfung - mündliche Prüfung - Untersuchung der Stimme in der Klinik + Hörtest + Stimmfeldmessung. Ich denke es ist von Vorteil, wenn man bereits ein Schnupperpraktikum in einer logopädischen Einrichtung absolviert hat.

Studienstadt
Innsbruck ist eine kleine feine Stadt. Es ist empfehlenswert wenn man ein Fahrrad besitzt. Damit ist man sehr mobil und man kommt in verschiedene Stadtteile in kurzer Zeit. Die Wohnungsmieten sind eher teuer, wenn man sich jedoch ein wenig informiert findet man in den Wohnungsbörsen im Internet schöne und günstige Zimmer in Wohnungsgemeinschaften. Heimplätze müssen früh angefragt werden. Enstpannen kann man sich auf den schönen Innmauern und auf den Grünflächen am Inn-Ufer. Sportkurse kann man günstig auf der Sport-Universität besuchen. Außerdem bietet Innsbruck zahlreiche schöne Wandermöglichkeiten. Partystimmung ist fast jeden Abend in den verschiedenen Lokalen vorhanden.

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Erfahrungsbericht Das erste Semester überlebt? Oder gar schon fertig studiert? Schreib uns doch, wie du dein Studium erlebst oder erlebt hast, was gut und was weniger gut war, und wie dir deine Stadt gefällt. Oder du hast gar schon die Staatsprüfung abgelegt? Auch in diesem Fall kannst du angehenden Prüflingen wertvolle Hilfe leisten.

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