Erfahrungsbericht

Wien
Hanno BOKU, Agrar- und Ernährungswirtschaft, Dipl. Ing.

Das Studium ist für einen Master sehr breit angelegt mit einem Schwerpunkt auf Betriebswirtschaft, Marketing und Agrarpolitik. Naturwissenschaftliche Fächer kommen in diesem Master keine vor, allerdings bauen alle Fächer auf naturwissenschaftlich-technischem Vorwissen agrarischer Prägung auf. Es stehen zwei Schwerpunkte zur Verfügung: BWL und Marketing, sowie Agrar- und Ernährungspolitik. Besonders gut gefallen haben mir die Breite des Studiums (von Agrarsoziologie über Management und Agrarpublizistik bis Umweltökonomie und Regionalplanung) und die vielfältigen Wahlmöglichkeiten (20 ECTS Pflichtfächer, 20 ECTS freie Wahlfächer, Rest Masterarbeit und Wahlfachpools). Eigentlich hat mich nichts am Studium sonderlich gestört.

Universität
Die Boku ist eine recht familiäre, grüne, herrlich gelegene Uni mit altehrwürdigem Flair und viel studentischer Initiative. Die hervorragende Beratung der ÖH BOKU verdient eine besondere Erwähnung. Von der Anmeldung, über Prüfungshilfen, regelmäßige Treffen und Möglichkeiten sich zu engagieren bietet sie alles in hoher Qualität. Die Unistrukturen sind ok, wenn auch meist alt und überbelegt. Die Uni ist für halbwegs fitte am besten mit dem Rad, ansonsten mit zwei Buslinien zu erreichen. Sie liegt am Nordwestlichen Stadtrand von Wien. Vorteil: viel Grün, kühler, windiger, schöne Aussicht, Nachteil: ins Zentrum mit dem Rad: 20min (Rückfahrt: 30min), mit dem Bus 20min. Die Praxisnähe ist jedenfalls gegeben, mehrere Vortragende kommen aus der Praxis.

Studienanfang
Rechtzeitig nach einer Unterkunft suchen (Links auf der Unihomepage oder in der Broschüre des Zentrums für internationale Beziehungen (ZIB)). Am besten April-Juni. So viel wie möglich Beratungsangebote annehmen: ÖH, Boku4you, Landsfrauen und -männer, die bereits dort studieren. Radl, Handykarte, ÖBB Vorteilscard <26, eventl. österreichisches Konto besorgen!

Studienstadt
Wien bietet alles was das Herz begehrt: "alte" Kultur en masse (Museen), "neue" Kultur (Events, Performances, moderne Kunst), Livekultur (Konzerte, Kabarett, Theater, Oper...), Multikulti (Küchen aus der ganzen Welt, Spezialitätenmärkte, Szene- und "Nationen"-Viertel), Sportangebote, Erholungszonen, einen Tag&Nacht perfekt funktionierenden öffentlichen Nahverkehr (Wiener Linien), Sicherheit, Sauberkeit, und natürlich für jede Nacht Ausgehangebote;-) Die Lebenserhaltungskosten sind deutlich niedriger als zB in Bozen, vor allem auswärts Essen und Wohnungsmieten sind um Welten billiger.

Schreibe uns

Erfahrungsbericht Das erste Semester überlebt? Oder gar schon fertig studiert? Schreib uns doch, wie du dein Studium erlebst oder erlebt hast, was gut und was weniger gut war, und wie dir deine Stadt gefällt. Oder du hast gar schon die Staatsprüfung abgelegt? Auch in diesem Fall kannst du angehenden Prüflingen wertvolle Hilfe leisten.

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