Erfahrungsbericht

Innsbruck
Daniela Medizinische Universität Innsbruck, Humanmedizin, Diplom

+ - fixer stundenplan - histologiepraktikum, sezierkurs - die medizinische bibliothek - viele nette leute, die man kennen lernt - tolle wahlfachangebote - medizinerpartys :) - - kleine praktikas, die zeitaufwendig sind und nicht viel bringen z.b. in physik - sip nach 2 semestern, feiner wäre nach einem - lateinstunden mit prüfung für jene, die in der oberschule nicht latein hatten

Universität
bei mir war es so, dass ich mich eigentlich für biologie inskribiert habe. ich bin dann beim medizinstudium nachgerückt und musste mich sehr schnell entscheiden, ob ich den platz annehme oder nicht. ich hatte dann zum glück noch die ganzen nötigen unterlagen, wie maturazeugnis usw. dabei, um moch anmelden zu können. als ich dann zur studienabteilung ging, war da eine lange warteschlange mit lauter " nachrückern" . ich hab mich dann angemeldet, hab eine neue studentcard bekommen und bin dann gleich mit einer freundin, die sich schon angemeldet hatte, in die erste vorlesung gegangen. war ziemlich komisch weil ich da gar nichts verstanden habe und mir gleich dachte: das schaff ich nie. die erste prüfung ( ukm) war schon 4 wochen nach semesterbeginn und ich war nur 2 wochen zu den vorlesungen gegangen und hatte nicht mal alle unterlagen. habs dann zum glück doch geschafft. das problem war einfach, dass man den beginn verpasst, die einführung, die treffen mit den tutoren usw. danach gings eigentlich flott weiter und bald gewöhnt man sich an das " frühe aufstehen", weils ja um 8 immer beginnt, man aber schon um halb 8 dort sein muss um einen platz im hs A zu ergattern. es gibt nämlich 2 hörsäle A und B, wobei im hs A der dozent vorne vorlesung hält und im hs B über eine kamera die vorlesung auf einer leinwand übertragen wird, weil die hörsäle einfach zu klein sind.

Studienanfang
das wichtigste ist einfach zu fragen; das fängt schon im hs an, wenns um fragen zum stoff geht und dann redet man ja auch mit den anderen: wo ist das praktikum? was macht man da? war die prüfung schwer? welches buch verwendest du für biochemie? wie prüft der und der professor? usw. da bekommt man dann eigentlich am meisten mit, weil irgendjemand weiß da immer weiter. auch wenns um gute internetseiten geht oder einfach darum den mensabon zu kriegen, ist man bei denn mitstudierenden am besten beraten. weil solche sachen stehen selten in einer broschüre. wichtig ist aber auch die ÖH, wo recht liebe leute sitzen und einem immer weiterhelfen. ja und am anfang ist es manchmal sehr nützlich einen stadtplan in der tasche zu haben, weil man kann nie wissen :) was ich empfehlen würde, ist auch regelmäßiges mitlernen oder zumindest wiederholen, weil die meisten unterschätzen die gewaltige menge an stoff, der zu beherrschen ist.

Studienstadt
das beste verkehrmittel meiner meinung nach ist das rad, weil zu fuß ists doch eher weit, wenn man mal ans andere ende der stadt will und busfahren ist teuer u man ist gleich schnell. es gibt mehrere kinos, ein unicafé, ausgehmöglichkeiten sind -glaub ich- auch genug vorhanden. man kann am inn entlang joggen oder sich bei der USI anmelden für verschiedene andere sportarten. es gibt weiters die großes universitäts- und landesbibliothek und noch ein paar kleinere, wo die meisten recht gut ausgestattet sind. ich wohne in einem heim, aber zwecks wohnung ist es wichtig, sich früh genung darum zu kümmern, weil es echt schwer ist, eine zu finden, wo das preis-leistungsverhältnis passt.

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