Erfahrungsbericht

Brixen
Anonym Freie Universität Bozen, Bildungswissenschaften für den Primarbereich (Kindergarten), 4 Jahre

Der beginnende Masterstudiengang verläuft anders als die vierjährige Laureatsausbildung. Viele Dozenten bemängeln aber, dass der Masterstudiengang noch praxisferner sei, als der laufende Studiengang.

Universität
+ Die Anmeldung verläuft ähnlich wie in anderen Universitäten und funktioniert relativ gut. + Die Bibliothek ist großräumig, gut ausgestattet und man hat die Möglichkeit der Fernleihe (Bücher vom Ausland in die Uni bestellen - spätestens bei der Laureatsarbeit eine gute Möglichkeit) + - Das Praktikum: Jedes akademische Jahr ein Praktikum zu unterschiedlichen Stundenanzahlen. Das Praktikum könnte aber (auch in Bezug zu den wenig praxisnahen Inhalte der Vorlesungen) länger sein. Der Praktikumsbericht ist nützlich, aber viel zu aufwendig gestaltet - Kaum praxisnahe Inhalte in den Vorlesungen und Laboratorien (ändert sich am Ende des Studiums durch einige wenige Vorlesungen wie z. B. Naturwissenschaften oder Leibeserziehung) - WESENTLICHE Informationen werden nicht gegeben. So z. B. wird man nicht über die Eintragung in Ranglisten (mit Ablaufterminen usw.) informiert - Auslandsstudien in diesem Bereich werden in Südtirol NICHT anerkannt oder zumindest weniger gewichtet, als das Studium in Brixen. Bedeutet: Studierende mit Berufswunsch der Erzieherin oder Grundschullehrperson haben keine Möglichkeit eine Studienstadt im Ausland zu wählen. - Aufnahmeprüfungen testen (weder zu meiner Zeit, noch die heutigen Tests zum Allgemeinwissen) nicht die Anforderungen, welche eine zukünftige Lehrperson oder Kindergärtner/in erfüllen sollte. - Formalisierungen: Die Universität Bozen mit Sitz in Brixen hat es als einzige Uni nicht geschafft, die Bestätigungen von Prüfungsbewertungen zu digitalisieren (man bedenke, dass die FUB auch noch den Sitz in Bozen und Bruneck hat, wo die digitalisierte Form schon längst in Betrieb ist). In Brixen müssen Studierende teilweise 2 Stunden anreisen, um für 5 Minuten die Unterschrift unter ein Formular zu setzen, welches die Annahme der Punktezahl bestätigt. Studierende kommen teilweise mehrere Male pro Semster für 5 Minuten nach Brixen und sind 4 h unterwegs. Zudem gibt die Uni sehr viel Geld dafür aus, Dozenten und Dozentinnen für diesen einen Termin von Deutschland eingeflogen werden.

Studienanfang
Eigentlich nicht viel Wesentliches.

Studienstadt
Studentenleben ist kaum vorhanden, wenig Möglichkeiten wegzugehen, außer die Unipartys. Diese sind aber auch sehr wenig besucht. Keine Studentenstadt: Studierende pendeln größtenteils, da 99% aus Südtirol stammen.

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