Erfahrungsbericht

Bozen
Andreas Freie Universität Bozen, Wirtschaft und Management - BA

Intensiv. Ich finde dreisprachiges Studium gut (Nicht für jeden Studierenden an der FUB gilt effektiv diese Dreisprachigkeit. Ich schließe z.B. deutsche Studenten aus, die fast alle italienischen Kurse in einer anderen Universität in Englisch machen und sich diese anerkennen lassen und sich ansonsten auch nicht bemühen vernünftig Italienisch zu lernen. Man erkennt die Effektivität der "3-jährigen-Dreisprachigkeit" am Ende des Studiums, wenn man mit den Studenten in den 3 Sprachen kommuniziert.) Ich finde dass die nicht viele Kurse den Charakter eines realen Universitätsstudium haben. (als Beispiel sind Assignments und Research Paper -wenn überhaupt- die binnen ca. 2 Wochen fertiggestellt sein müssen)

Universität
Es besteht eine starke Tendenz zur De-Internationalisierung, die im letzten Jahr sehr zugenommen hat. Achtung, wer denkt, dass diese Universität gen Internationalität strebt. Kompetentes Personal (und substantielle Kurse) werden vom Studienplan gestrichen bzw. entlassen. Die Freie Universität Bozen wandelt sich zu einer lokalen Universität, die lediglich für die eigene Region von Interesse sein wird. Damit wird sie aber die Mehrheit der Studenten (die aus dem internationalen Raume kommen) verlieren, was letztendlich ihre Existenz gefährden wird. Anmeldung: gut Anlaufstellen: gut (teilweise sehr gut) Betreuung: gut (manche Professoren sehr gut) Erreichbarkeit Infrastrukturen: gut Praxisnähe: mangelhaft (Jedoch nicht für eine Universität notwendig. Wer Praxisnähe sucht, soll auf eine Fachhochschule gehen. In der Universität soll der Fokus auf Theorie und Forschung gesetzt sein. Leider schneidet die Freie Universität auch hier mit "mangelhaft" ab.)

Studienanfang
Sich ausreichend den Sprachen widmen, die man beim Studiumsanfang nicht spricht.

Studienstadt
Eine Studentenstadt, sprich mit ausreichend Attraktivität für junge Leute - Studenten, ist Bozen definitiv nicht. Bozen kommt eher als eine Stadt in Frage, in der man eine Woche weilt, sich alles ansieht und dann wieder geht. Das Umland ist schön, Berge für Freizeitsport (jedoch finanziell bedingt und Skifahren ist wohl heutzutage ein Luxussport, den sich nicht jeder Student leisten kann) sind da. Positiv ist auch die Pflege des eigenen Umwelt, Kultur und die Wertsschätzung von gesunder Nahrung (Bioanbau, etc.). Allerding gehört zu einem Studentenleben mehr dazu. Als Vorzeigestadt hinsichtlich ihrer Attraktivität für Studenten, welche bzgl. ihrer Größe mit Bozen vergleichbar ist, stellt für mich Innsbruck dar.

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