Erfahrungsbericht

Graz
Judith Karl-Franzens-Universität, Anglistik/Amerikanistik und Germanistik

Postitiv: in Anglistik viele Proseminare und Kurse, gut um Leute kennen zu lernen, viele Gruppenarbeiten und Hausübungen, meisten ProfessorInnen sind sehr aufgeschlossen und motiviert; in Germanistik super Einführungsvorlesungen(hängt aber auch von den Profs ab) und interessante Arbeitsmaterialien, große Zahl an super Wahlfächern z.B. zu Interkulturalität und Literatur Negativ: bei Anglistik kann es einem aufgrund der hohen Zahl an StudienanfängerInnen schnell passieren, dass man bei bestimmten Kursen/Proseminaren erst mal nur auf der Warteliste landet. Einige meiner Mitstudierenden konnten pro Semester deshalb nicht einmal die Hälfte aller vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen besuchen. Bei Germanistik:Kurse zu Kreativem Schreiben für Bach.StudentInnen erst ab dem 3. Semester, ebenso Proseminare.

Universität
Insgesamt sehr positiv. Die Infrastrukturen sind durchwegs gut und besonders die Studienvertretung war immer wieder sehr hilfreich. Die Uni an sich ist sehr schön, in der Unibibliothek lässt sich gut lernen und vor allem im Frühling laden die Grünflächen rund um die Unigebäude zum Entspannen ein. Das einzige Manko ist wie bereits erwähnt der Umstand, dass manche Seminare schnell überfüllt sind und man deswegen froh sein muss, überhaupt einen Platz zu ergattern.

Studienanfang
Um das Modul A in Anglistik absolvieren zu können, muss man den sog. Placement-Test vor Beginn des Semesters bestehen. Vorraussetzung ist Sprachniveau B2(Maturaniveau). Manche LVs von den anderen Modulen können auch belegt werden, wenn man den Test nicht besteht. Ich persönlich habe den Text für relativ machbar empfunden.

Studienstadt
Oh, wie ich Graz liebe! Nach nur einem Studienjahr ist mir die Hauptstadt des grünen Herzes Österreichs richtig ans Herz gewachsen:) Einfach eine richtige Studentenstadt mit vielen Pubs, Parks, alternativen Kinos und netten Kaffeehäusern wo auch am Wochenende was los ist. Die Altstadt ist auch wunderschön und vor allem der Schlossberg hat es mir angetan. Mit dem Rad oder auch zu Fuß kommt man schnell überall hin. Generell sind die Lebenserhaltungskosten, v.a. Miete auch noch etwas niedriger als in Innsbruck.

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