Erfahrungsbericht

Wien
Elisabeth Universität Wien, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, BA

+ vielfältig! Ein Drittel des Studiums besteht aus freien Wahlfächern anderer Studienrichtungen und die kann man sich ziemlich frei aussuchen Zusätzlich gibt es noch Wahlmöglichkeiten innerhalb von Publizistik z.B: TV, Print, Mulitmedia, Journalismus, Werbung etc. - dadurch, dass man soviel Einblicke in alle möglichen Themenbereiche bekommt, hat man am Ende von allem ein bisschen aber von nichts wirklich viel Ahnung ACHTUNG: Es handelt sich um Publizistik- und KommunikationsWISSENSCHAFT. Dh: Medien werden untersucht und hinterfragt, Praxis im Medienmachen ist nicht so viel dabei. Wer später in den Journalismus will und schon weiß in welchem Bereich, sollte vielleicht besser ein Studium in diese Richtung anstreben (bsp. Wirtschaft, Geschichte, Germanistik, etc.) Aber eigentlich wollen die meisten Publizistikstudenten und -studentinnen später doch im Medienbereich arbeiten und so viele Leute können sich ja nicht irren... ;-) -> alle sagen das Studium ist überlaufen und unorganisiert. meiner Erfahrung entspricht das nicht. Wenn man es schafft, sich selbst gut zu organisieren und sich den Umständen dezent anzupassen, ist das alles kein Problem. INSGESAMT: ist das Studium wirklich interessant und spannend

Universität
Anmeldung: super! als SüdtirolerIn hat man die gleiche Stellung wie die ÖsterreicherInnen, dh: man kann sich innerhalb der Anmeldefrist an einem Tag anmelden. Anmeldefristen ändern sich ständig, also auf jeden Fall früh genug informieren! Beste Anlaufstelle meiner Meinung nach sind die StudienvertreterInnen des jeweiligen Studiengangs (einfach googeln: stv + studienrichtung + wien) Betreuung: naja... betreut wird man nicht wirklich. Also so was wie ein Sekretariat wie in der Oberschule, das einem dauernd nachrennt, gibt es hier nicht. Man muss sich schon selbst um alles kümmern, das ist am Anfang oft mühsam, weil man sich ja noch gar nicht auskennt. Aber es ist machbar und man gewöhnt sich dran, irgendwann hat man sogar den Überblick :-) In Publizistik gibt es sog. Erstsemestrigentutorien, zu denen kann, muss man aber nicht hingehen. Da wird einem die Stadt gezeigt und man lernt Leute kennen, erleichtert vielen wahrscheinlich den Anfang. WICHTIG: es gibt viele verschiedene Internetseiten mit wahnsinnig vielen Informationen, am besten so viele wie möglich anschauen. Zum Beispiel die von - student point - Universität Wien - Vorlesungsverzeichnis der Universität Wien - Institut der jeweiligen Studienrichtung - Studienvertretung der jeweiligen Studienrichtung

Studienanfang
Es gibt einen Eingangstest. Ich selbst habe ihn nicht gemacht, aber ich würde mal sagen, wenn man sich ernsthaft darauf vorbereitet, ist er durchaus schaffbar. Das erste (und vielleicht auch das zweite) Semester (STEOP) wirkt oft nicht so ansprechend. Vielleicht ist das gewollt, damit die, dies nicht ernst meinen gleich zu Anfang Studium wechseln. NICHT AUFGEBEN! Es lohnt sich, danach wirds super! Wer aber merkt, dass vielleicht ein anderes Studium besser zu ihm/ihr passen würde, kann sich ja einfach mal in verschiedene Vorlesungen setzen.

Studienstadt
Wien ist super weil... ... groß ... viel los ... eine richtige Stadt ... weit, aber nicht zu weit weck von Südtirol ... ausgezeichnete Infrastruktur Nur im Winter ist Wien nicht super.

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Erfahrungsbericht Das erste Semester überlebt? Oder gar schon fertig studiert? Schreib uns doch, wie du dein Studium erlebst oder erlebt hast, was gut und was weniger gut war, und wie dir deine Stadt gefällt. Oder du hast gar schon die Staatsprüfung abgelegt? Auch in diesem Fall kannst du angehenden Prüflingen wertvolle Hilfe leisten.

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