Erfahrungsbericht

Wien
Elisabeth Universität Wien, Transkulturelle Kommunikation (Deutsch, Italienisch, Japanisch) BA

Ist ein Vorbereitungsstudium auf die Masterstudien Übersetzen und Dolmetschen mit den Schwerpunkten Sprache und Kultur. Man muss drei Arbeitssprachen aussuchen, von denen eine Deutsch sein muss. Die Studierenden müssen alle Sprachen aber schon vor dem Studium beherrschen (gleich am Anfang muss man einen Sprachtest in seinen drei Arbeitssprachen ablegen, ohne den man nicht weiterstudieren kann). Die angebotenen Sprachen sind (Stand 2012): Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Tschechisch und Ungarisch. (Japanisch und Chinesisch können seit ein paar Jahren nicht mehr inskribiert werden).

Universität
Die Universität Wien ist eine Massenuni, das heißt vor allem in den ersten Semestern kann es passieren, dass die Studiengänge hofnungslos überfüllt sind und dass man teilweise keinen Sitzplatz in den Vorlesungen kriegt. Mit der Zeit werden die Studierenden dann natürlich weniger und bis zum Ende des Studiums wird das immer besser. Von wegen Anmeldung und Betreuung kann ich mich nicht beklagen. Man findet das meiste im Internet und ansonsten kann man sich auch leicht per E-mail Informationen besorgen bei den zuständigen Anlaufstellen. Die individuelle Betreuung kommt vor allem in den überbelegten Kursen zu Studienbeginn etwas kurz. Ob der Unterricht praxisnah gestaltet wird, hängt von den Einzelnen Lehrenden ab.

Studienanfang
Sich rechtzeitig erkundigen (beste Anlaufstelle ist am Anfang sicher die Studienvertretung http://www.stv-translation.at/ ) und rechtzeitig inskribieren. Die Sprachtests am Anfang nicht unterschätzen - die sind auf Knock-Out ausgerichtet, um die Studierendenzahlen zu reduzieren und deshalb ziemlich gemein.

Studienstadt
Ich finde, Wien ist eine super Studentenstadt. Die Lebenskosten sind im Vergleich niedrig und dazu hat Wien natürlich alle Vorteile einer Großstadt (Konzerte, Musik, Ausgehen, Sport, Studentenjobs, usw...). Der einzige Nachteil ist das Wetter, die Sonne sieht man zwischen September und Mai so gut wie nie - man wird direkt depressiv, wenn man es nicht gewohnt ist - und dazu kann es saukalt werden.

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Erfahrungsbericht Das erste Semester überlebt? Oder gar schon fertig studiert? Schreib uns doch, wie du dein Studium erlebst oder erlebt hast, was gut und was weniger gut war, und wie dir deine Stadt gefällt. Oder du hast gar schon die Staatsprüfung abgelegt? Auch in diesem Fall kannst du angehenden Prüflingen wertvolle Hilfe leisten.

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