Religionspädagogik

Es gibt mehrere Wege, um unbefristet in die Landesstellenpläne für den katholischen Religionsunterricht an Südtiroler Schulen aufgenommen zu werden: 

 

Das selbstständige Studium der Religionspädagogik, das zum Unterricht an den Südtiroler Schulen befähigt, kann man sowohl in Brixen (http://www.hs-itb.it/de/hochschulstudium/studienrichtungen.html; Dauer: 5 Jahre) als auch in Innsbruck (http://www.uibk.ac.at/studium/angebot/ba-katholische-religionspaedagogik; Dauer: 3 Jahre) + http://www.uibk.ac.at/studium/angebot/ma-katholische-religionspaedagogik; Dauer: 2 Jahre) machen. In Bozen wiederum wird dieses Studienangebot (mitunter berufsbegleitend) auf Italienisch angeboten, und zwar am Höheren Institut für theologische Bildung (Istituto superiore di Scienze religiose, siehe http://www.bz-bx.net/diocesi_di_bolzano_bressanone/diocesi/00022866_Istituto_Superiore_di_Scienze_Religiose.html.)

Wenn man das Studium der Religionspädagogik in Österreich absolvieren möchte, dann ist es (in Bezug auf dessen Gültigkeit als Berufsqualifikation für den Unterricht hierzulande) wichtig, dass man ein insgesamt 10 (bzw. 6+4) semestriges Studium belegt. Mit einem dreijährigen Abschluss kann man nämlich nur an österreichischen Grundschulen unterrichten.

Leute, die Religionspädagogik auf Master in Innsbruck abschließen, haben, was den Zugang zu den Stellen in Südtirol angeht, keinen Nachteil gegenüber ihren Brixner KollegInnen.

Leute, die Religionspädagogik in Brixen studieren, können sich zusätzlich in Innsbruck inskribieren und dort – nach Ablegung aller Lehrveranstaltungsprüfungen in Brixen und Einreichung der Abschlussarbeit in Innsbruck – eine zusätzliche Abschlussprüfung machen und somit einen Studientitel (Master) österreichischen Rechts erlangen, siehe nochmals http://www.hs-itb.it/de/hochschulstudium/studienrichtungen.html.

 

Neben diesem ‚eigenständigen‘ Studium kann man auch ein ‚normales‘, sprich:  kombinationspflichtiges österreichisches Lehramtsstudium für die Sekundarstufe machen. Kombinationspflichtig heißt:  man muss zwei Unterrichtsfächer miteinander kombinieren; eines der Fächer wäre dann Katholische Religion (siehe z.B. http://www.uibk.ac.at/studium/angebot/uf-katholische-religion/).

 

Wenn man schon sicher weiß, dass man (ausschließlich) das Fach Religion unterrichten möchte, dann empfiehlt es sich wohl, das oben genannte fünfjährige Studium der „Religionspädagogik“ (in Brixen oder Innsbruck) anstelle des kombinationspflichtigen Studiums zu machen, da letzteres nach der Reform der Lehramtsstudien (voraussichtlich österreichweit) sechs Jahre dauern wird.

 

Eine Zusammenfassung der Zugangstitel findet man in der Broschüre „Leitfaden Religionsunterricht“ der Diözese auf S. 17 (http://www.bz-bx.net/bolzano/allegati/24715/Leitfaden.pdf).
Wer nicht allein an der Grundschule, sondern auch an der Mittel-, Ober-, Berufs-, und Fachschule unterrichten möchte, muss im Anschluss an das Studium ein einjähriges Unterrichtspraktikum machen.

Weiterführende Informationen zur Anerkennung von Studientitel und Lehrbefähigung kann man direkt bei der Diözese, die übrigens auch die Eignung für den Religionsunterricht feststellt bzw. die Beauftragung vornimmt, einholen. Hier die entsprechenden Stellen: Amt für Katechese und Religionsunterricht (http://www.bz-bx.net/home_deu/ordinariat/00022946_Amt_fur_Katechese__Religionsunterricht.html); Ufficio per la scuola e la catechesi (http://www.bz-bx.net/diocesi_di_bolzano_bressanone/curia_vescovile/00032472_Ufficio_per_la_scuola_e_la_catechesi.html). 

 

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