Salzburg

Ähnlich wie Padova ist Salzburg eine der kleineren Außenstellen der Südtiroler HochschülerInnenschaft. Genauso ähnlich wie sie hat aber auch die Salzburger Außenstelle ihre Geschichte und Geschichtchen – und nicht zuletzt sind auch dort engagierte Menschen am Werk, welche der Außenstelle Leben einhauchen, sie bewohnen und ein kulturelles Programm auf die Beine stellen.

Seit 1994, also seit immerhin neunzehn Jahren, hat sie ihren Sitz nun in der Bergstraße 20/1, über kleinem Beisl östlich der Salzach. Salzburg ist ein gemütliches Städtchen mit knapp 150.000 Einwohnern. Im Prinzip ist alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar – vor allem von der Bergstraße aus. Für musikalisch Interessierte hat Salzburg einiges zu bieten: Nicht umsonst gilt es als „Musikstadt“, lange gehörte es gar nicht zu Österreich. Um also genau zu sein – Mozart war kein Österreicher, und auch kein Deutscher. Mozart war Salzburger, und das obwohl er die Stadt überhaupt nicht leiden mochte. Aber auch ansonsten ist kulturell einiges los: das Museum der Moderne auf dem Mönchsberg, das Salzburger Landestheater und deren „alternatives“ Gegenstück, die ARGE Kultur, das Salzburg-Museum, das jedes Jahr im Frühjahr stattfindende Literaturfest...

Neben der Studienberatung und Beratung zu Studienbeihilfen bietet die Außenstelle – genau wie Padova auch – Mitgliedern eine Übernachtungsmöglichkeit. Salzburgs Gastfreundlichkeit ist nicht erst heute bekannt: 1999 wurde sogar einmal eine Ausschusssitzung der gesamten sh.asus in Salzburg abgehalten. Bekannt bzw. fast schon legendär sind vor allem der Salzburger Infobrunch und das allsemesterliche Wattturnier: Je einmal im Semester laden die Salzburger zum Informieren, Brunchen, Austauschen, Plaudern (und ja, auch zum Gewinnen von neuen Menschen!) ein, ein anderes Mal zum Feiern und Kartenspielen.

Ansonsten hatte Salzburg in der gesamten sh.asus zeitweise keinen leichten Stand: Im Jahr 1998 versagte ihr das Land die Finanzierung, da zu wenige Südtiroler Studierende aus Salzburg um eine Studienbeihilfe ansuchten. Den Engpass überwanden das ehrgeizige Engagement der Salzburger selbst, ein Notfallplan der Zentrale in Bozen und der Außenstelle Wien sowie ein Zuschuss des Magistrats der Stadt Salzburg. Nichts desto trotz war die sh.asus Salzburg immer auf der Ebene der gesamten sh.asus von großer Bedeutung: Bis 2010 war die Außenstelle Salzburg mit Andrej Werth im Vorstand vertreten. Der letzte Vorsitzende der gesamten sh.asus, welcher der Salzburger Außenstelle angehörte war Matthias Mayr – heute Redakteur bei der Wochenzeitung „ff“.

Auch die sh.asus Salzburg lebt vom Engagement und vom Interesse ihrer Mitglieder, UnterstützerInnen und BewohnerInnen. Apropos BewohnerInnen:

Ab nächsten Wintersemester werden in der sh.asus Salzburg zwei Zimmer frei. Bist du neugierig geworden? Dann melde dich doch einfach bei salzburg@asus.sh oder informiere dich über die Homepage.

Die sh.asus Salzburg erwartet dich!

 

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