Wohnen

Hat man sich einen Studienplatz an einer deutschen Universität gesichert, sollte man sich so schnell wie möglich um eine Unterkunft kümmern - der Andrang ist meist riesengroß!

Generell gilt auch in Deutschland die klassische Zweiteilung des studentischen Wohnens: Wohngemeinschaft (WG) vs. Studierendenheim.

Wohngemeinschaft

Ist die etwas umständlichere Variante, die aber den Vorteil hat, dass sie mehr Freiräume bietet - man kann sich das Zimmer, die Wohnung und die Mitbewohnerinnen und Mitbewohner selbst aussuchen und unterliegt - bis auf die Hausordnung - wohl keinen weiteren Einschränkungen.

In der Regel sucht man sich in den mittlerweile zahlreichen Online-Wohnbörsen Angebote und bewirbt sich. Die Preise variieren freilich von Studienort zu Studienort stark: In der Regel kostet ein WG-Zimmer jedoch zwischen 250 und 400 Euro.

Wohnheim

Dies ist in der Regel die bequemere Variante: Ein Zimmer in einem Wohnheim ist zumeist schon möbiliert, Internet und sonstige Nebenkosten sind bereits im Preis inbegriffen, mitunter bieten Heime sogar Reinigungsdienste an. Heime sind üblicherweise auch billiger als WG-Zimmer, man zahlt in Deutschland zwischen 150 und 300 Euro. Bequem ist auch die Tatsache, dass die meisten Heime vom lokalen Studentenwerk verwaltet und vergeben werden, d.h. man kann sich zentral informieren und bewerben

Es gibt auch viele Heime privater Träger, die ihre Plätze mit einem eigenen "Auswahlverfahren" vergeben, z.B. indem man ein Motivationsschreiben verfassen muss. Eine Liste der Heime stellen meistens das Studentenwerk oder das International Office der jeweiligen Universität zur Verfügung.

Die Interessensgemeinschaft Südtiroler Auszubildender und Studierender (ISAS) bietet online weitere Tipps und Links zur Wohnungsuche in München.